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The following
review of 'Third World' appeared in the
February
issue
of Szene Bonn magazine. |
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Third World
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1989 traf
Miller erstmals den Produzenten Hugh Padgham… eine wegweisende Begegnung,
denn sie führte nicht nur dazu, dass Miller bald darauf auf Phil Collins’
Blockbuster-Album But Seriously mitwirkte, sondern auch auf Sting’s
1991 erschienenem Werk The Soul Cages. Seit dieser Zeit ist Miller
ununterbrochen festes Mitglied von Sting’s working band, war bei jeder CD
und jeder Tour seit ’91 dabei; Sting bezeichnet ihn als “meine rechte Hand
und meine linke Hand”. Kein kleines Kompliment. Und obwohl man meinen könnte,
dass dies an sich schon eine Vollzeitbeschäftigung darstellen könnte, ist
Dominic Miller für andere Musikerkollegen einer der mesietgesuchten und –
gebuchten Session-Gitarristen unserer Zeit. Mit Third World legt
Miller nun sein drittes Album in der Reihe von Veröffentlichungen eigener
Musik vor eine Produktion der leisen Töne, die sich vom allgegenwärtigen
Getöse wohltuend abhebt. Begrifflichkeiten wie Grazie, Anmut und
Sinnlichkeit kommen einem in den Sinn, wenn man dem sanften Spiel des
Saitenvirtuosen lauscht. Miller bewegt sich gewandt zwischen Ausdrucksformen
des Jazz, der Klassik, Latin Music, Pop und anderen Spielweisen, webt daraus
seinen ganz eigenen Stoff –traumhaft schön.
© Szene Bonn magazine |
Feb 2004
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