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Fourth Wall
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The following review appeared in the
September 2006
issue
of the Eclipsed
magazine (Germany). |
Dominic
Miller - Fourth Wall (Q-rious music)
Wenn er
Geld verdienen will, verdingt er sich mit seiner Gitarre bei stars wie Sting
oder Phil Collins. Wenn er Kunst machen will, schließst er sich (fast)
allein ins Klanglaboratorium ein. Heraus kommen immer wieder Sounds, die
sich jeder Kategorisierung entziehen. So gesehen hen ist der Titel des neuen
Miller-Albums, seinen vierten, ein wenig zynisch. Denn die "vierte Mauer"
blockiert nichts und niemanden. Miller macht Musik, die atmet und fließt und
irgendwo im Niemandsland zwischen Jazz, atmosphärischer Klangmalerei und
Weltmusik angesiedelt ist. Der gebürtige Argentinier zaubert mit seinen
Gitarren erstaunliche Klangfarben, die man auch gut zu Filmen mit viel
Lanschaftsaufnahmen verwenden könnte. Und doch ist das Ergebnis ein höchst
eigenständiges Elaborat voller Sinnlichkeit und Spannung, voller Grazie und
Würde: ein Klamgtrip für Ästheten und solche, die es werden wollen.
©
Eclipsed |
Sep 2006
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