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Fourth Wall
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The following review appeared in the
September 2006
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of the Jazz Thing
magazine (Germany). |
Dominic
Miller - Fourth Wall (Q-rious music)
Seine
Stärke ist seine Anpassungsfähigkeit. Der amerikanische Gitarrist Dominic
Miller ist ein Sideman, der nahezu jeden Bandsound veredelt, weil er von
Sting bis Pavarotti mit sicherem Gespür für die ästhetischen Stärken eines
Projektes die passenden Klänge auswählt. Doch er hat auch eine Schwäche für
sanfte und sentimentale Weisen, die im Alltag des Rockpop-Betriebs häufig
auf der Strecke bleiben. So wundert es wenig, dass sich sein fünftes Album
unter eigenem Namen, Fourth Wall, zuweilen an der Grenze zum Kitsch, zur
klingenden Esoterik bewegt, ohne sie jedoch zu überschreiten. Unterstützt
vom Kollegen der Studiofraktion wie Mike Lindup (Level 42) oder dem Armani-Bläser
Chris Botti, flaniert er – bevorzugt mit der akustischen Gitarre – durch die
Gefilde anschmiegsamer, softjazzgetönter Melodien. Das hat Charme und führt
dazu, dass der Hörer sanft eingelullt die Seele baumeln lassen kann. Wenn er
nicht gleich ins Land der Träume hinübergleitet.
©
Jazzthing |
Sep 2006
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