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The following review appeared in the
March 2004
issue
of
Soundcheck
magazine. |
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Third World
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Dominic
Miller, vor allem bekannt als feinfühliger und Latin-ambitionierter
Gitarrist für Sting, beherrscht die Kunst der stillen und dennoch nicht
blutlereen Töne auf akustischen Saiten wie kaum ein Zweiter. Mit Third
World liefert Dominic Miller sein fünftes Solo-Album und sein drittes
mit Eigenompositionen. Ergebnis ist ein mit normalen Maßstäben kaum
messbares und eher einem musikalischen Skizzenblock gleichendes
Liebhaberprojekt. Gerade deshalb ist es so fabelhaft. Nur mit dem Zauber
seines Nylonsaiten-Spiels, ganz selten und dezent ergänzt mit Percussion,
Keyboards oder Gesang, versteht es Miller, den Hörer in seinen Bann zu
ziehen. Das Lauschen und Eintauchen in nennenswerter Lautstärke sei
nachdrücklich empfohlen, denn erst dann realisiert man alle Feinheiten
seiner Phrasierung, den satt-volumösen Klang der Basssalten und die oft nur
angedeuteten Zwischentöne der Melodiebögen, Musikalisch bewegt sich Miller
im Spannungsfeld zwischen Jazz, Latin und Pop – gerade so wie eine gelungene
und extreme asketische Synthese aus Pat Metheny, Antonio Carlos Jobim and
Michael Hedges.
© Soundcheck |
March 2004
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